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Bekämpfung und Maßnahmen

 

Vorbeugende Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner

Wir bieten unseren Kunden zur vorbeugenden Bekämpfung ein über Jahre bewährtes Spritzverfahren, um die Populationsentwicklung der Eichenprozessionsspinner im Stadium vor Ausbildung der giftigen Brennhaare zu stoppen. Es ist erwiesen, dass eine effiziente Eichenprozessionsspinner-Behandlung bereits mit geeigneten Vorbeugemaßnahmen beginnt. Durch Einsatz spezieller Präparate, sog. Populationshemmer, wird die Eichenprozessionsspinner-Entwicklung so stark eingeschränkt, dass Bekämpfungsaktionen später nur noch punktuell nötig werden. 

Das Spritzverfahren zielt ab auf die ersten drei Entwicklungsstadien der Eichenprozessionsspinner im Frühjahr, meist Ende April bis Mitte Mai, in der die Larven noch keine flugfähigen Gifthaare entwickelt haben. Bei der Behandlung kommen hoch wirksame Präparate zum Einsatz, die ausschließlich gegen den Eichenprozessionsspinner, jedoch nicht gegen Mensch, Haus-, Wirbel- oder Nutztiere wie z.B. Bienen wirken.

 

Vorteile des Spritzverfahrens

  • Intelligente und kostengünstige Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner-Population bereits vor Eintreten möglicher Gesundheitsschäden.
  • Deutlicher Populationsrückgang der Eichenprozessionsspinner in den Folgejahren.
  • Sanfte Behandlung – wirkungsvoll gegen den Eichenprozessionsspinner, keine Schädigung von Mensch, Nutztier und der Natur.
  • Anwendung innerhalb aller denkbaren Einsatzumgebungen möglich.
  • Erfüllung kommunaler Sorgfaltspflichten gegenüber Bürgern und Presse.
  • Auf Wunsch aktive Bürgerinformation (Pressearbeit, Infoblätter, Broschüren etc.) zum Eichenprozessionsspinner.
  • Faire und transparente Preiskalkulation, budgetierbare Kosten.

 

Akute Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner

 

Das Absaugverfahren

Das Absaugverfahren ist das Mittel der Wahl, wenn es um eine sensible, rückstandsfreie und kostengünstige Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner geht. Dabei werden die Gespinstnester inkl. Raupen, Gitfthaaren und Häutungsreste durch ein Gemisch spezieller Pflanzenöle gebunden bzw. verklebt. Danach erfolgt die sachkundige Entfernung durch spezielle Hochleistungssauggeräte. Wenn alle organischen Substanzen des Eichenprozessionsspinners restlos vom Eichenbaum entfernt wurden, wird das biogefährliche Material in einer Sonderverbrennungsanlage fachgerecht entsorgt. 

 

Vorteile des Absaugverfahrens für Eichenprozessionsspinner:

  • Notfallbereitschaft: Schnelle und unkomplizierte Abwicklung in Akutsituationen (Kindergärten, Schulen, Feibäder, Friedhöfe etc.).Durch das Binden und Absaugen der Gifthaare der Eichenprozessionsspinner wird eine räumliche Verdriftung und damit Gefährdung verhindert.
  • Wirksam: Sämtliche organische Substanzen der Eichenprozessionsspinner werden restlos und rückstandsfrei entfernt.
  • Ökologisch: Keine Schädigung der Baumsubstanz durch die Behandlung.
  • Kompetent: Erfahrene Rentokil Expertenteams mit optimaler technischer Ausstattung (Apparaturen, Präparate, Schutzkleidung etc.). Sowie Vermittlung von Steigergeräten, Hubarbeitsbühnen sowie Unterstützung bei der Einholung von Ausnahme- und/ oder Stellgenehmigungen, Baustellenabsicherungen etc.
  • Informativ: Auf Wunsch aktive Bürgerinformation durch qualifizierte Aufklärungsmaterialien, wie Broschüren, Merkblätter etc. zum Eichenprozessionsspinner, Präparaten und geeigneten Bekämpfungsmethoden.
  • Wirtschaftlich: Faire und transparente Preiskalkulation, budgetierbare Kosten.

 

 

 

Vorsichtsmaßnahmen

  • Grundsätzlich die Befallsareale meiden
  • Raupen und Gespinste nicht berühren
  • Sofortiger Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung nach Kontakt mit Raupenhaaren
  • Empfindliche Hautbereiche (z. B. Nacken, Hals, Unterarme) schützen, bei Bekämpfungsmaßnahmen Chemievollschutzanzug und Atemschutz tragen
  • Auf Holzernte- oder Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester des Eichenprozessionsspinners erkennbar sind
  • Bekämpfung wegen gesundheitlicher Belastung und spezieller Arbeitstechnik nur von Fachleuten durchführen lassen